Lehrinstitut für Heilkunde 

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Nächster Ausbildungsbeginn:


08. Febr. 2020

 

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Traditionelle westliche Medizin

Im Altertum entwickeln sich in den Hochkulturen von China und Indien sowie im Mittelmeerraum parallel unterschiedliche Medizinsysteme. Diese spielen heute, vielfach verändert und vermischt, auch in der westlichen Alternativmedizin eine wichtige Rolle.

Die westliche Medizin hat ihre Wurzeln in der ägyptischen, griechischen und römischen Antike und gelangte mit den Römern nach Nordeuropa. Die frühesten Hinweise datieren auf die Zeit um 2700 – 3000 v.Chr. in der ägyptischen Antike.
Zunächst wurden Kranke von Heilern bw. Priesterärzten an geweihten Orten oder Tempeln behandelt, wo die Patienten sich kultischen Handlungen unterzogen, um mit göttlicher Hilfe zu genesen. Daher sprechen wir in diesem Zusammenhang auch heute noch von der „Priester“- oder „Tempelmedizin“. Diese Tempel waren dem Gott Asklepios geweiht. Der Stab des Asklepios, der so genannte Äskulapstab um den sich die Schlange windet, ist bis zum heutigen Tag das Symbol der Medizin.

Um 500 v. Chr. entstand im antiken Griechenland die sogenannte „rationale Medizin“, die eng mit dem Namen Hippokrates verbunden ist. Er begründete den Charakter der Medizin als Erfahrungswissenschaft. Hierbei wurde der Mensch beobachtet und versucht durch Einflussname auf die Zusammensetzung seines Körpers die Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Im hippokratischen Verständnis wurde die Natur als Lebenskraft und Heilkraft aufgefasst.
Die Gesundung der Menschen wurde durch die Natur bewirkt, der Arzt war lediglich der Behandler, der für die Rahmenbedingungen zu sorgen hatte, in der die Heilkraft der Natur zur Wirkung kommen konnte.

Die Humoralpathologie oder Viersäftelehre wurde von den Hippokratikern als Krankheitskonzept entwickelt und in ihrer Schrift „Über die Natur des Menschen“ um 400 v.Chr. niedergeschrieben.

Jeder Saft hat seine eigene Qualität und steht in Beziehung zu den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Er hat eine Beziehung zu den Jahreszeiten, zu bestimmten Lebensphasen und auch zu seelisch/psychischen Qualitäten.
So kennen wir auch heute noch den Phlegmatiker, den Choleriker oder den Melancholiker.
Die Ausgewogenheit der Säfte (Eukrasie) gilt als gleichbedeutend mit der Gesundheit des Menschen. Krankheiten entstanden der Humoralpathologie zufolge durch Störungen dieser Ausgewogenheit.

Dieses Verständnis hat über mehr als 2000 Jahre unser westliches Medizinsystem geprägt. Hippokrates, Galen, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Hufeland, Kneipp und viele andere zeugen mit ihren Erfolgen von der Richtigkeit dieses Ansatzes. Es ist diese traditionelle westliche Medizin die auch heute noch das naturheilkundliche Denken und Handeln sowie die Grundlage alternativmedizinischer Ansätze bildet.

So unterteilt die TWM in einen Mikro- und einen Makrokosmos und der Mensch ist Teil des Universums. Das Gleichgewicht von Elementen und Säften spielt bei der Entstehung, Behandlung und Vermeidung von Krankheiten eine große Rolle. Körperliche Krankheiten haben seelische Ursachen und entstehen, wenn der ganzheitliche Einklang fehlt.

Wir beschäftigen uns mit diesem Gesundheits- und Krankheitsverständnis, der Konstitutionstherapie, der Schröpfkopfbehandlung, dem Baunscheidtieren, der Blutegelbehandlung und weiteren klassisch-naturheilkundlichen Therapieverfahren.

Die Ausbildung umfasst 64 Unterrichtsstunden und findet an vier Wochenenden statt.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, rufen Sie uns an. 
Wir beraten Sie gern.

Referent: Arnd Groeneveld
Kosten: 248,- € pro Wochenende
Unterrichtszeit: Sonnabend  9:00 - 18:00 Uhr
Sonntag       9:00 - 14:00 Uhr
Nächster Beginn: 08.02.2020
 


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